wurm-gabriele-foto-schlechtGabriele Wurm studierte in Regensburg und Luzern Kirchenmusik, Schulmusik für Gymnasien (Doppelfach) und Orgelimprovisation bei Franz-Josef Stoiber, Karl-Friedrich Wagner und P. Theo Flury.  Derzeit führt sie ihre Studien in Orgelimprovisation bei Sophie-Veronique Cauchefer-Choplin in Paris fort. Während der Studienzeit war sie Mitglied des Assistententeams des Regensburger Domorganisten Prof. Franz Josef Stoiber. 2008 erhielt sie im „Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation“ den zweiten Preis. Von 2009 bis 2011 war sie als Regionalkantorin im Bistum Passau für das Dekanat Altötting mit Sitz in St. Konrad, Burghausen, tätig. Neben dem Referendariat am Gymnasium, das sie von 2011 bis 2013 ausübte, war sie Lehrbeauftragte für Orgel am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen. Seit 1. September 2013 ist sie Seelsorgebereichsmusikerin in der Pfarrgemeinde Heilige Familie in Köln-Dünnwald und Höhenhaus.  

heinen-annabelle-fotoAnnabelle Heinen (Sopran), Tochter eines Komponisten und einer Malerin, begann schon in frühen Jahren eine breitgefächerte musikalische Ausbildung. Sie erlernte Klavier, Violine & Viola und sang mit großer Begeisterung im Kinderchor der elterlichen Musikschule. Dort konnte sie schon früh erste solistische Erfahrungen sammeln. Sie erhielt zunächst Gesangsunterricht bei der Opernsängerin Maria Karsai-Halasz und dann für viele Jahre bei Christoph Scheeben (Dozent an der Folkwang Musikhochschule Essen). Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Diane Forlano, Klesie Kelly-Moog, Dorothea Wirtz, Neil Beardmore, Stefan Irmer, Ulrich Schwab, Ehrhard Warneke und Michael Hampe. Weitere wichtige sängerische und musikalische Impulse erhielt sie u.a. von Stewart Emerson, Annette Reifig, Martin Hoff und Kenneth Duryea. Zurzeit studiert Annabelle Heinen im Master-Studiengang künstlerische Ausbildung Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Prof. Mario Hoff. In den vergangenen Jahren konzertierte sie u.a. mit Künstlern wie Ana Durlovski, Anna Lucia Richter, Christoph Scheeben, Lisa Maria Schumann, Jinyoung Lee und mit Ensembles wie etwa der Philharmonie Südwestfalen, dem Gürzenich Kammerorchester, den Kölner Kammersymphonikern, dem Amadeus Ensemble Bonn, der Rheinischen Kammeroper, Vocanima Köln und The Emerson Consort Berlin. In Ihrem Haupt-Tätigkeitsfeld, dem Konzertfach, war Annabelle Heinen Gast in Konzertstätten wie etwa dem Kölner Dom, dem Stadttheater Lindau, der Oetker Halle Bielefeld, dem Medio.Rhein.Erft und dem Lincoln Center New York.

krueger-elisa-fotoDie Mezzosopranistin Elisa Krüger begann ihre musikalische Ausbildung zunächst am Klavier (u.a. bei Prof. Markus Bellheim). Schon in ihrer Jugendzeit wuchs zudem ihr Interesse sowie die Freude am Gesang, welche sie während der Studienzeit an der Musikhochschule Würzburg in der Klasse von Angelika Hiller entscheidend vertiefte. Ihrem Schulmusikstudium folgte ein Diplomabschluss im Dirigieren/ Chorleitung (Prof. Jörg Straube). Weiterführende wertvolle musikalische Impulse erhielt sie von 2009 – 2014 vom Gesangspädagogen Prof. Herbert Roth. Regelmäßig tritt Elisa Krüger im geistlichen Bereich mit Werken vom Mittelalter bis in die Moderne auf, aber auch in Liederabenden ist sie zu erleben. Neben ihrer Arbeit in der Schule – sie unterrichtet Musik im gymnasialen Zweig der staatlichen Gesamtschule Hollfeld (Bayern) – ist sie als Stimmbildnerin, Chorleiterin und Dozentin (Universität Würzburg) tätig.

strotmann-fabian-fotoFabian Strotmann (Tenor) studierte Schulmusik und Gesangspädagogik an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Christoph Scheeben (Stadttheater Hagen) und schloss sein Diplom mit der Bestnote 1,0 ab. Des weiteren studiert er im Master-Studiengang „Voice Performance” bei Martin Wölfel (Frankfurt Oper), ebenfalls in Essen. Als freischaffender Künstler ist er unter anderem beim ChorWerk Ruhr tätig, aber auch in diversen Rundfunkchören, wie dem RIAS-Kammerchor, dem NDR-Chor und dem SWR-Vokalensemble. Verschiedene Projekte mit diversen Orchestern, unter anderem dem Orchester des HR, des SWR, des WDR, Ensemble-Modern und Concerto Köln führten ihn sowohl im In- als auch im Ausland zu vielen Konzertstätten, wie z. B. ans Konzerthaus Dortmund, die Kölner Philharmonie und diverse Rundfunkanstalten. Als Evangelist und Ariensänger der großen Oratorienwerke hat er sich bereits einen Namen machen können, so bestritt er unter anderem 2013 die letzte Stuttgarter Bachwoche mit Helmuth Rilling. Außerdem begeistert er sich sehr für den Liedgesang und gab seine ersten Konzerte, (gemeinsam mit der Pianistin Tatjana Dravenau) im Robert Schumann-Haus in Zwickau und im Mendelsson-Haus in Leipzig. Seine hohe Variabilität im Umgang mit seiner Stimme machen ihn zu einem sehr gefragten Ensemblesänger, als welcher er unter anderem auch schon Meisterkurse mit den Tallis Scholars und dem Hilliard Ensemble bestritt. Sein Repertoire reicht von der frühen mittelalterlichen Choralschola über Bach, Mozart und die großen Italiener, bis hin zur modernen Oper wie z.B. „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ von Helmut Lachenmann oder DE MATERIE von Louis Andriessen.

wurm-blumeraphael-fotoDer junge deutsche Bassist Raphael Simon Blume sang noch während seines Studiums an der Kinderoper Köln den Großwesir in „Alladdin und die Wunderlampe“ von Nino Rota und stand kurz darauf an der Oper Köln in Verdis „Don Carlo“ auf der Bühne. Mit großem Erfolg verkörperte er den Pfarrer Oberlin in Wolfgang Rihms „Jakob Lenz“ an den Städtischen Bühnen Münster, worauf ebendort weitere Gastengagements folgten. So sang er unter anderem die Titelpartie in Prasquals Uraufführung „Moses muss singen“, die in Kooperation mit der Stiftung der Deutschen Bank und dem Kulturbüro NRW stattfand. Bald darauf trat er an den Städtischen Bühnen Münster als „Böser Traum“ in Michael Endes und Wilfried Hillers „Das Traumfresserchen“ in Erscheinung. Noch vor Kurzem sang er unter der Leitung von Will Humburg an der Oper Köln den Guccio in Puccinis „Gianni Schicchi“ und war zuletzt am Nationaltheater Mannheim als „Geldverleiher“ zu erleben. Darüber hinaus arbeitet Raphael Simon Blume mit bedeutenden Dirigenten zusammen wie Oleg Caetani, Marcus Creed, Will Humburg, Markus Stenz und Christian Thielemann. Auch im Konzertbereich verfügt er über ein breites Repertoire, welches insbesondere dem Schaffen von J. S. Bach gilt, jedoch auch über die Werke von Mozart hinaus bis ins 20. Jahrhundert reicht. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln begann der gebürtige Berliner sein Gesangsstudium bei KS Jan-Hendrik Rootering und schloss sein Studium mit Prof. Henner Leyhe im Sommer 2011 erfolgreich ab. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse von KS Kurt Moll, Johannes Martin Kränzle und Sascha Fedin. Seit 2011 ist Raphael Simon Blume auch als Gesangspädagoge an der Russischen Musikschule Köln e. V. tätig.