Sonntag, 20.11. · 18.00 · St. Aposteln · Neumarkt

Zum 100. Todesjahr
Chor- und Orgelwerke von Max Reger (1873-1916)

Eintritt: 12€/5€
Kartenreservierungen

Aus den „Acht Geistlichen Gesängen op. 138“
„Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit“
„Morgengesang“
„Nachtlied“
„Unser lieben Frauen Traum“
Kleiner Chor Köln
L: Kornelia Kupski

„Wachet auf, ruft uns die Stimme“ op. 67, Nr. 41
Iris Rieg, Orgel
Aus den „Acht Geistlichen Gesängen op. 138“
„Kreuzfahrerlied“
„Das Agnus Dei“
„Schlachtgesang“
„Wir glauben an einen Gott“
Kleiner Chor Köln
L: Kornelia Kupski

Introduction und Passacaglia d-Moll, ohne Opus
Iris Rieg, Orgel

„Der 100. Psalm“, op. 106
Fassung für Chor und Orgel 
(Bearbeitung: François Callebout)
Domkantorei Altenberg, Oratorienchor Köln
Iris Rieg, Orgel

L: Andreas Meisner


meisner-domkantorei-fotoDie Domkantorei Altenberg (DKA) ist der Chor der evangelischen Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen. Ihre Anfänge gehen auf das Jahr 1954 zurück. Die ureigene Aufgabe der DKA – deren musikalische Heimat der Dom zu Altenberg ist – liegt in der Gestaltung von Gottesdiensten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erarbeitung und Aufführung geistlicher Oratorien. Unter der Leitung des derzeitigen Dirigenten Andreas Meisner (seit 1998) konnte der Chor sein Repertoire um einige der großen monumentalen Werke der Romantik und Spätromantik erweitern. So zum Beispiel die sogenannte Auferstehungssymphonie von Gustav Mahler, das „Requiem“ von Hector Berlioz oder das „Te Deum“ von Bizet, das erst vor wenigen Jahren entdeckt wurde. Und alljährlich am vierten Advent folgt der Chor einer alten, beim Publikum heiß geliebten Tradition: die Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach. Sein breites musikalisches Programm präsentiert der Chor auch im Ausland. Konzertreisen führten die Sänger und Sängerinnen der DKA nach Belgien, Frankreich, Großbritannien, Holland, Polen, Rumänien und Ungarn.

kupski-kleinerchorkoeln-fotoDer Kleine Chor Köln wurde 1987 von KMD Andreas Meisner gegründet und stand bis zu seinem 25-jährigen Bestehen unter seiner Leitung. 2013 übernahm Kornelia Kupski den Kleinen Chor Köln. Die etwa 35 Chorsängerinnen und Chorsänger widmen ihre musikalische Arbeit überwiegend der a-cappella-Literatur des Barock und der Romantik. Aber auch große Werke der Chorliteratur wie z.B. die „Johannespassion“, die „Matthäuspassion“ und die „h-Moll-Messe“ von Johann Sebastian Bach oder Messen von Wolfgang Amadeus Mozart und die „Marienvesper von Claudio Monteverdi führte der Chor auf. Weiterhin wurden Konzertreisen unternommen und einige CDs aufgenommen. In den letzten Jahren Jahren wurde mit Programmen zum Thema „Licht“ und zum Thema „Lebenslinien“ sowie mit der eher unbekannten „Matthäuspassion“ des barocken Komponisten J.V. Meder neue Akzente gesetzt und neue musikalische Räume erschlossen. Der Kleine Chor Köln fühlt sich dem Altenberger Dom und der geistlichen Musik verbunden. Wer Interesse hat mitzusingen, findet über www.kleinerchor-koeln.de Kontakt. Wir freuen uns!

ORATORIENCHOR KÖLN e.V. 1957 wurde die „Chorgemeinschaft im Ev. Stadtkirchenverband Köln“ unter Dr. Gerhard Bork gegründet, die sich 1989 in ORATORIENCHOR KÖLN umbenannte. 1986 übernahm der Altenberger Domorganist Andreas Meisner die Leitung. Im Rahmen jährlich stattfindender Konzerte in der Kölner Philharmonie und in großen Kölner Kirchen wurde ein umfangreiches Repertoire des Barock, der Klassik, Romantik und Spätromantik sowie der Moderne ( Duruflé, Peters, Pärt, Messiaen ) erarbeitet. Auslandsreisen nach Frankreich, Italien, Rumänien und England sowie regelmäßige Konzerte in der Kölner Philharmonie und im Altenberger Dom machten den über 100 Mitglieder zählenden Chor über die Grenzen Kölns hinaus bekannt. Zudem ist er häufig zu Gast beim Altenberger Kultursommer und nimmt an Landeschorfesten des VdKC teil. Der ORATORIENCHOR KÖLN ist Mitglied im Verband deutscher Konzertchöre und im Netzwerk Kölner Chöre.

meisner-foto-gutAndreas Meisner, KMD studierte Evangelische Kirchenmusik an der Kölner Musikhochschule. Nach dem A-Examen 1984 legte er bei Prof. Lohmann in Stuttgart 1986 die „Künstlerische Reifeprüfung“ im Hauptfach Orgel ab. Meisterkurse, u.a. bei Marie Claire Alain und Wolfgang Rübsam ergänzten seine Ausbildung . Seit 1985 ist Andreas Meisner Domorganist am Altenberger Dom, künstlerischer Leiter der Geistlichen Dommusiken und Mitwirkender der Internationalen Altenberger Orgelakademie. Er geht einer intensiven Konzerttätigkeit im In- und Ausland nach und hat zahlreiche CDs eingespielt. Andreas Meisner ist Leiter des ORATORIENCHORS KÖLN und der Domkantorei Altenberg. Tätigkeiten als Herausgeber und Bearbeiter bei der Edition Dohr, Köln runden das Bild eines vielseitigen Musikers ab.  

kupski-fotoKornelia Kupski wurde 1986 in Hessen geboren. Ihre erste grundlegende musikalische Ausbildung erhielt sie bei KMD Susanne Voß in Eschwege. Nach dem C-Examen in der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck setzte sie ihren Unterricht bei Nils Kuppe in Marburg fort. Ab 2006 studierte Kornelia Kupski Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Zu ihren Lehrern zählen Prof. Margareta Hürholz (Künstlerisches Orgelspiel), Prof. Mareile Schmidt und Prof. Johannes Geffert (Orgelimprovisation), Prof. Reiner Schuhenn (Chor- und Orchesterleitung), Prof. Margaret Schurmann (Klavier) sowie Prof. Philip Langshaw (Gesang). Meisterkurse ergänzten die Ausbildung. Das Kirchenmusikstudium schloss sie 2011 mit dem Diplom/A-Examen ab. Den Masterstudiengang mit Schwerpunkt künstlerischem Orgelspiel beendete sie im September 2013 mit dem Projekt: „Faust-Extrakt – Was würde Goethe dazu sagen?“ innerhalb des internationalen Orgelzyklus am Altenberger Dom, welches Orgel und Schauspiel verband, sowie die Organistin in einer Doppelrolle zeigte. Nun schließt sich der Studiengang der Instrumentalpädagogik an. Kornelia Kupski arbeitet als Assistenzorganistin am Altenberger Dom, sowie als selbständige Chorleiterin (u. a. Kleiner Chor Köln, Gloryvoices e.V.), Stimmbildnerin und Pädagogin in Köln.

rieg-fotoIris Rieg, geboren in Schwäbisch Gmünd, studierte Schulmusik und Kirchenmusik in Stuttgart und Detmold bei Bernhard Haas, Gerhard Weinberger und Renate Zimmermann und schloss ihr Studium mit „sehr gut“ und „mit Auszeichnung“ (Improvisation) ab. Sie war Stipendiatin des DAAD und des Sokrates-Programms am Conservatoire National de Musique et de Danse in Paris bei Olivier Latry und Michel Bouvard und gewann Preise bei internationalen Orgelwettbewerben in Linz, Brixen, Fürth und Laubach. Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren ihr musikalisches Schaffen. Sie ist Dozentin für das Erzbistum Köln und langjährige Leiterin von Improvisationskursen der Evangelischen Kirche in Schlüchtern. Eigene Kompositionen wurden u.a. bei Kistner&Siegel verlegt.
Von 2006 bis 2010 war sie Kirchenmusikerin in Köln und ist seit 2011 freiberuflich tätig. Konzerte führten sie an viele Orte, u.a. Notre Dame de Paris oder in die Dome von Köln, Berlin, Brixen, Brüssel, Linz, Fulda, Schleswig, Dresden, Riga und Folkestone. Zusammenarbeit mit dem Orchester der Neuen Philharmonie Frankfurt, dem Hochschulorchester Detmold oder dem Europäischen Kammerchor.
Iris Rieg ist Dozentin an der Erzbischöflichen Musikschule des Kölner Domchores für Orgel, Improvisation und Klavier und hat Lehraufträge an der Universität zu Köln. Sie wirkte bei zahlreichen Uraufführungen und Orgelfestivals mit und ihr wurden mehrere Orgelwerke gewidmet. 2015 veröffentlichte sie die Orgelschule „Moderne Harmonisierung auf der Orgel“.
www.iris-rieg.com