Der Kammerchor CONSONO

jers-consono-fotoaus Köln wurde im Jahr 2001 von Harald Jers gegründet. Er hat bereits zahlreiche nationale und internationale Chorwettbewerbe gewonnen und sich schon in dieser kurzen Zeit als einer der besten Kammerchöre Deutschlands etabliert. Regelmäßige Rundfunk- und Fernsehauftritte, sowie CD-Einspielungen und Einladungen zu bedeutenden Musikfestivals unterstreichen die hohe chorische Qualität des Ensembles und das internationale Ansehen.
Das Repertoire reicht von Musik der Renaissance bis hin zu Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts. Ein Schwerpunkt des jungen Ensembles liegt in der Erarbeitung bisher weitgehend unbekannter, anspruchsvoller A-cappella-Literatur sowie deren jeweils stilistisch authentischer Aufführungsweise.
Der homogene Chorklang und die Transparenz der Stimmen von CONSONO werden in der Presse immer wieder als herausragend gelobt. Hintergrund sind die akustisch-musikwissenschaftlichen Forschungen und die intensive Beschäftigung mit der musikalischen Akustik historischer Aufführungspraxis des Leiters Harald Jers, die unmittelbar in die Proben- und Konzertarbeit einfließen.
www.consono.eu

Harald Jers

jers-fotoist Dirigent und Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim sowie Dozent an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Darüber hinaus leitet er internationale Dirigierkurse und Workshops und ist Juror bei Chor- und Kompositionswettbewerben sowie Referent bei internationalen Fachsymposien.
Ein besonderes Markenzeichen seiner dirigentischen Arbeit stellt die Kombination von verschiedenen Disziplinen dar, welche auf Studienabschlüssen in Dirigieren, Schulmusik/Hauptfach Gesang, Kirchenmusik und Physik beruht. Musikalisches Hintergrundwissen durch intensive Forschungstätigkeit im Bereich Chor- und Raumakustik nutzt er zur qualitativen Verbesserung des Chorklangs, für eine effektivere Probenmethodik und zur optimierten Aufstellung von Orchester und Chor.
Einladungen als Gastdirigent zu Chören und Orchestern führten ihn auf Konzertreisen durch Europa, Asien und in die USA. Er erhielt den ersten Preis der »Acoustical Society of America« für wichtige Forschungsergebnisse sowie den Dirigenten-Grand-Prix in Ungarn.

Die Cellistin Katharina Deserno

jers-deserno-fotogeboren in Frankfurt am Main, ist bekannt für ihr breites Repertoire, ihre ausgefallenen Konzertprogramme sowie ihr expressives und sensibles Spiel – ihre mittlerweile dritte CD mit Werken von Sergej Rachmaninoff und Alexander Gretchaninoff ist gerade bei Kaleidos erschienen. Rezensionen sprechen von „vollendetem Spiel“, „technischer Perfektion“ und einem „wunderbaren Programm“ (Rondo-Magazin). Auf zwei vorhergehenden CDs präsentiert Katharina Deserno Werke von Clara Schumann, Fanny Mendelssohn, Rebecca Clarke, Oxana Omelchuk, Konrad Lang, Ludwig van Beethoven u.a. Beide Einspielungen enthalten Weltersteinspielungen und wurden von der Presse vielfach gelobt.
Ihre Künstlerische Ausbildung erhielt Katharina Deserno in Frankfurt, Paris und Köln bei Maria Kliegel, Gerhard Mantel, Philipp Muller; weitere Inspiration und künstlerische Impulse durch Janos Starker, Siegfried Palm, György Kurtag u.a.
Bereits während des Studiums war sie Assistentin von Maria Kliegel. 2008 begann sie als eine der jüngsten Lehrenden an der Hochschule für Musik und Tanz Köln eine Violoncelloklasse zu unterrichten, mittlerweile sind viele ihrer Studierenden Preisträger internationaler und nationaler Wettbewerbe. Katharina Deserno wird regelmäßig als Dozentin zu Meisterkursen für junge Cellistinnen und Cellisten eingeladen. 2015 wurde Katharina Deserno als Professorin an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt berufen. 2014 wurde sie zum Doktor phil. in Musikwissenschaften promoviert, ihr Buch über Cellistinnen und die Wandlungsprozesse in der Instrumentalkunst wird im Böhlau-Verlag erscheinen.

www.katharinadeserno.de