Kunstprojekt „Stirb und Werde“ des Malers Gerhard Mevissen in der Grabeskirche Köln

St. Bartholomäus · Helmholtzplatz 13
Öffnungszeiten: täglich von 10.00-17.00
Eintritt frei

kaets-mevissenimpoetischengartenwerdekraftGerhard Mevissen (Jahrgang 1956) ist ein deutscher Künstler aus Aachen/Monschau, dessen künstlerisches Schaffen sich hauptsächlich in abstrakter Aquarellmalerei, in den letzten Schaffensjahren aber auch in der Herstellung von Betonreliefs sowie kunstvollen Buchprojekten ausdrückt. Nach einem Theologiestudium in Bonn und sozialpädagogischer- sowie kunsttherapeutischer Ausbildung setzte Mevissen sich seit 1976 intensiv mit Zeichnung und Aquarellmalerei auseinander. 1978/79 entstanden bei einem sechsmonatigen Aufenthalt in Madrid Zeichenstudien, die seine Auseinandersetzung mit der Kunst weiter intensivieren. Seit 1999 arbeitet Mevissen als freischaffender Künstler. Bedeutende Ausstellungsprojekte waren (Auswahl): 2014 Das Mögliche zum Fließen bringen (Erkelenz), 2010 Lichtungen (Diözesanbibliothek Köln), 2009 Lichtung Stillefeld  (Stelenfeld mit Betonreliefs in Selfkant), 2004 Nah am Leben (Jahreskulturprojekt mit 6 einzelnen Ausstellungen in der Rochuskirche Köln), 2002 Blindgänge  (Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg), 1999 Fundamente (Domschatzkammer Aachen), 1995 Stirb und Werde Rochuskirche Köln. Seine Bilder und Objekte befinden sich in privatem und öffentlichem Besitz.

 


Sonntag, 20.11.2016 · 16.00

Vernissage, Begegnung mit dem Künstler und meditative Führung

Musik: „Vom Werden und Vergehen“: orientalische Kniegeige und europäischer Flügel im Dialog

Bassem Hawar (Djoze), Wilfried Kaets (Flügel)

kaets-hawarbassem-fotoBassem Hawar, geboren 1972 in Baghdad, wuchs Bassem Hawar in einer uralten Kulturlandschaft zwischen den antiken sumerischen Städten Ur und Lagash im Südirak auf. Diese Gegend ist als Heimat der Musiker und Künstler bekannt. 1993 Studium der arabischen Musik, Fachrichtung Djoze (arabische Kniegeige), am renommierten Konservatorium in Baghdad, der einzigen Institution dieser Art in der arabischen Welt. Sie wurde vom legendären irakischen Oud-Spieler Munir Bashir gegründet. Abschluss mit Prädikatsexamen. Anschließend Studium der Musikwissenschaft an der Universität Baghdad. Von 1995 bis 1999 war er Lehrer für Djoze am Konservatorium in Baghdad. Während der Mitarbeit in der Instrumenten-Werkstatt des Konservatoriums entwickelter er Bau und Spieltechnik der Djoze weiter. Zahlreiche Auftritte im Irak, in arabischen Ländern und in Europa u. a. mit dem Irakischen Sinfonieorchester und den Gruppen Lagash, Ahoar, Sidare, Melodic, al-Bayariq, Babel, Yuri Honing Trio/Orient Express und dem Baghdad Ensemble. Hawar lebt seit 2000 in Deutschland.

Kaets_mg_5428_PortraitWilfried Kaets (Komponist, Dirigent, Regionalkantor) absolvierte künstlerische, wissenschaftliche und pädagogische Studien an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Dem Konzertexamen im Fach Orgel folgten zahlreiche Kurse und Meisterkurse, vor allem im Bereich der Klavier und Orgelimprovisation (H. Riethmüller, Berlin, P. Eben, Prag). Er war Preisträger des Hochschulwettbewerbs Düsseldorf für Orgelliteratur und Improvisation (Gottfried Schreuer Preis). Intensive Chorleitungsschulungen und Seminarwochen belegte er u. a. bei Paul Hillier, Christopher Robinson, Galina Tsmyh, Robert Sund, Roland Büchner und Erwin Ortner. Seine Kompositionen wurden bislang in vielen Kirchen (Trierer Dom, Dom St. Eberhard Stuttgart, Marienkirche Leipzig u. a.), Konzertsälen (u. a. Kölner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Royal Opera House Muscat/Oman) sowie im offiziellen Kulturprogramm auf der EXPO 2000 in Hannover aufgeführt. Er lebt seit 1990 als Musiker und Komponist in Köln und ist als Regionalkantor für das Stadtdekanat Köln tätig. Kaets war zehn Jahre lang als Dozent für Medienwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig und war über fünf Jahre Lehrbeauftragter für die Ausbildung der Kinderchorleiter an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
www.kaets.de  
www.rochuskirche.de
www.rochusmusikschule.de



Donnerstag, 01.12.2016 · 17.00

„Stirb und Werde“ : Geistlich-spirituelle Impulse mit Eva-Maria Will

(Referentin für Spiritualität im Erzbistum Köln)


Sonntag, 11.12.2016 · 16.00

Kunstphilosophische Führung durch die Ausstellung und Finissage mit Eva Degenhardt

(Philosophiekunst e.V. Köln)

kaets-degenhardteva-fotoEva Degenhardt ist 1953 in Köln geboren. Nach dem Abschluss des Gymnasiums 1971 studierte sie an der Werkkunstschule in Düsseldorf bei Gottfried Wiegand und Holger Runge. Seit 1980 arbeitet sie als freie Künstlerin. Von 1993 bis 1996 studierte sie Philosophie an der Universität Köln mit dem Abschluss Staatsexamen. Eva Degenhardt ist Initiatorin und Mitgründerin des Vereins philosophiekunst e.V., der 2003 in Köln ins Leben gerufen wurde und sich die Aufgabe stellt, die Kommunikation über Kunst und Philosophie anzuregen und zu fördern.