Sonntag, 27.11.2016 · 17.00 · St. Joseph Braunsfeld

Mozart „Requiem“, J. S. Bach Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“
Jugendchorprojekt, Kinder- und Jugendchor
St. Pankratius, Kirchenchor St. Pankratius und Vox Vitalis, Elisabeth von Stritzky (Sopran), Elvira Bill (Alt), Burghard Wiggeshoff (Tenor), Ralf Rhiel (Bass), Orchesterprojekt
L: Michel Rychlinski
Eintritt: 12€/8€/27€ (Familienkarte)

Programm:

W. A. Mozart
Requiem
KV 626

W. A. Mozart
Ave verum corpus
KV 618

J. S. Bach
Nun kommt der Heiden Heiland
BWV 62

Orchesterakademie
Am 24.9. waren begeisterte Orchestermusiker, die ein Streichinstrument spielen, in den
Pfarrsaal von St. Vitalis eingeladen an der Orchesterakademie zum Projekt
Mozart? Mach mit! teilzunehmen. Dort haben Gerhard Dierig (Gürzenich
Orchester Köln) und Jan Ickert (HFMDK Frankfurt) die Orchestermusiker unter
der Gesamtleitung von Michel Rychlinski gecoacht.
Das Programm des Konzerts „Alpha und Omega“ wurde an dem Tag einstudiert.

Infos und Video zum Projekt
Kartenreservierungen

Ausführende:

rychlinski-fotoMichel Rychlinski erhielt seine erste musikalische Ausbildung am Conservatoire von Douai (Nordfrankreich) in den Fächern Orgel, Posaune, Tonsatz und Kammermusik. 2005 nahm er das Studium der Katholischen Kirchenmusik an der Hochschule fÜr Musik und Tanz Köln auf. (Orgel bei Thierry Mechler, Dirigieren bei Reiner Schuhenn, Kinderchorleitung bei Robert Göstl). Als Organist besuchte er Meisterkurse u. a. bei Wolfgang Seifen, Ulrik Spang Hansen, Jean Boyer, Marie-Claire Alain, Jean Pierre Legay. Im Jahr 2010 gewann er den Publikumspreis beim Orgelimprovisationswettbewerb Joseph Merklin in Paris. Er nahm an Fortbildungen zur Thematik Kinderchorleitung teil. Ab August 2009 übernahm er die Vertretung als Kirchenmusiker in der Gemeinde St. Martinus in Kaarst. Seit Januar 2011 ist er Seelsorgebereichsmusiker in der Gemeinde St. Pankratius und spielt regelmäßig Konzerte im In- und Ausland. Seit 2012 unterrichtet er im Rahmen des vom Chorverband NRW organisierten Projekts „Toni singt“ und seit 2014 gehört er zum Dozententeam des Projekts der Kölner Philharmonie „Singen mit Klasse“. Er schreibt nebenbei Rezensionen für die Zeitungen „Musica Sacra“ und Chorzeit.

Elisabeth von Stritzky (Sopran) nahm ihr Gesangsstudium bei Christoph Prégardien an der Hochschule für Musik und Tanz Köln auf und führte im Sommer 2011 ihre Ausbildung mit einem Masterstudium in der Klasse von Prof. Klesie Kelly-Moog fort. Nach ihrem Abschluss mit Auszeichnung begann sie im Oktober ein Konzertexamen bei Prof. Kai Wessel. 2007 wurde Elisabeth von Stritzky Stipendiatin des Yehudi Menuhin Vereins „Live Music Now“. Zudem erhielt sie 2008 ein Stipendium für Hochbegabte. Von 2009 bis 2014 wurde sie als Stipendiatin von der Konrad Adenauer Stiftung gefördert. 2012 erhielt sie zudem ein Stipendium des DAAD. Im Jahr 2014 besuchte sie als Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Köln die Festspiele in Bayreuth. Die junge Sopranistin wurde 2008 Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Im Jahr 2013 gewann sie den 2. Preis beim „Müller-Heuser“ Liedwettbewerb und den 1. Preis beim internationalen „Cantando Parlando“ Liedduo Wettbewerb. 2014 war sie die einzige deutsche Finalistin von „Ton und Erklärung“ und gewann den „Internationalen Joseph- Suder Wettbewerb“. Mit dem Ensemble Cembaless gewann sie 2015 den Publikumspreis beim Biagio-Marini- Wettbewerb für alte Musik. Gastengagements in „Hänsel und Gretel“ (Sandmann/ Taumann) im Barocktheater Schwetzingen, in „Die Schneekönigin“ (Prinzessin) in der Kieler Oper, in „Hoffmanns Erzählungen“ (Olympia) in Solingen und Remscheid sowie in „Jakob Lenz“ (Friederike) in Münster, „L`Huomo“ (Amor) in Bayreuth und Gotha und „Acis and Galatea“ (Clori) bildeten einen weiteren Schwerpunkt ihrer Tätigkeit. Darüber hinaus widmet sich Elisabeth von Stritzky intensiv dem Konzert- und Liedgesang, große Oratorien Bachs und Händels gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie das klassische und moderne Lied. Eine enge musikalische Zusammenarbeit verbindet Sie sowohl mit Christoph Schnackertz als auch mit Tobias Koltun, mit dem sie unter anderem 2013 „Cantando Parlando“ gewann. Ihre Konzerttätigkeit führte sie unter anderem in die Kölner Philharmonie, das Kieler Schloss und den Spiegelsaal in Budapest sowie nach Lettland und Italien. Sie arbeitete mit Orchestern wie dem Kölner Kammerorchester, der Philharmonie Südwestfalen und dem MDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Dirigenten wie Evan Christ und Marcus Creed. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie festes Mitglied des Staatsopernchores Stuttgart.

Elvira Bill (Alt) studierte Gesang bei Prof. Prégardien an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie im Sommer 2010 ihr Diplom mit Auszeichnung ablegte. Ihr Repertoire reicht von alten Meistern bis zur zeitgenössischen Musik. Im Bereich des Oratoriums umfasst es sämtliche Werke dieses Genres. Zudem gestaltet die Mezzosopranistin Liederabende und solistische Konzertprogramme mit unterschiedlichen thematischen und musikalischen Schwerpunkten. Konzertreisen führten sie in viele Städte Deutschlands und Europas als auch nach Russland, China und in den Oman. Bei den Donaueschinger Musiktagen 2009 sang sie mit dem SWR Sinfonieorchester unter Leitung von Sylvain Cambreling in der prämierten Uraufführung der Installation Oper „Batsheba. Eat the History!“ von Manos Tsangaris. 2009 entstanden zwei CD-Aufnahmen: Die Brockes-Passion von Georg Friedrich Händel und Robert Schumanns „Der Rose Pilgerfahrt“. Am Theater Münster übernahm sie in der Spielzeit 2010/11 die Rolle des Pharao in der Oper „Moses muss singen“ von Prasqual. Im September 2012 führte sie eine Tournee mit Arnold Schönbergs Oper „Moses und Aron“ und dem SWR Sinfonieorchester unter Leitung von Sylvain Cambreling u. a. an die Berliner Philharmonie, das Teatro Real Madrid und zum Lucerne Festival.

Burkhard Wiggeshoff, geboren in Soest/Westfalen, studierte katholische Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule Essen und arbeitete nach dessen Abschluss mit A-Examen als hauptberuflicher Kirchenmusiker. 1988 entschloss er sich zum Gesangstudium. Als Student und später auch Lehrassistent von Prof. Uta Spreckelsen erarbeitete er sich an der Hochschule für Musik Detmold, Abteilung Münster ein reichhaltiges Repertoire in den Bereichen Lied, Oratorium, Konzert, vokale Kammermusik und Oper. In zahlreichen Hochschulproduktionen sang er eine Hauptrolle. Nach der Künstlerischen Reifepüfung 1994 ergänzte er seine Studien bei Prof. Janina Stano (Düsseldorf) und in Meisterkursen bei Prof. A. Janzen (Köln), Prof. Hoffmann (Frankfurt), Prof. H. Rilling (Stuttgart) und Prof. Kurt Equiluz (Wien). Inzwischen ist Burkhard Wiggeshoff selbst Dozent für Gesang an der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen und an der Folkwang Musikschule der Stadt Essen. Als freiberuflicher Sänger konzertiert er in den Bereichen Oratorium, vokale Kammermusik und Lied. Im November 1999 sang er den Hans Scholl in der Oper „Weiße Rose“ von Udo Zimmermann in sechs szenischen Aufführungen in der Zionskirche Berlin-Mitte. Sein weit gefächertes Repertoire reicht von der Gregorianik bis zur Moderne. Einen besonderen Akzent bildet sein Interesse für die historische Aufführungspraxis der Musik J. S. Bachs und seiner Zeitgenossen.

Ralf Rhiel (Bass) ist ein in Köln geborener und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ausgebildeter Sänger und Kirchenmusiker, dessen künstlerischer Werdegang während des Studiums von Opern(Co) Produktionen der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wie Colline in „La Bohème“ von G. Puccini, Jupiter in „Orpheus in der Unterwelt“ von J. Offenbach sowie Pfarrer Oberlin in „Jakob Lenz“ von W. Rihm begleitet wurde. Meisterkurse mit Kurt Moll (2011) und Edda Moser (2012) rundeten das Studium ab. Von 2011 bis 2013 war er Mitglied des Jungen Ensembles am MIR Gelsenkirchen zu dessen Produktionen u. a. die Comedian Harmonists zählten. Konzerte und Gastspiele führten Ihn u. a. in der Rolle des Jesus in einer inszenierten Produktion der Johannespassion von J. S. Bach nach Moskau, als Rocco mit dem „Fidelioquartett“aus Beethovens „Fidelio“ zum Bonner Beethovenfest mit Concerto Köln unter der Leitung von Ivor Bolton, sowie in der Rolle des Osmin aus „Die Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart zu den Thüringer Schlossfestspielen. Er lebt und arbeitet in Köln und steht in einem regen stimmlichen und musikalischen Dialog mit Prof. Reinhard Becker, mit welchem er sich seit einiger Zeit auch intensiv dem Lied- und Oratoriengesang zuwendet. Hierzu zählen u. a. das Verdi Requiem, Händels Messias, Haydns Schöpfung, Bachs Matthäus- und Johannespassion, sowie das Weihnachtsoratorium.